Nachlese: Vienna Brands TV-Talk „Startup Marken am Prüfstand“

Beim virtuellen Vie:nna Brands Event zum Thema „Startup Marken am Prüfstand“ konnte Ralph Vallon in einer ersten Runde Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke und Unternehmer Hans Peter Haselsteiner begrüßen: Zunächst ging Peter Hanke auf die derzeitige wirtschaftliche Situation in Wien und die Maßnahmen der Stadt Wien ein: „Krisenmanagement betreiben heißt es in erster Linie in der Pandemiezeit, da ist viel gelungen in Wien, über 500 Millionen in unterschiedlichste Projekte investiert, 50 Instrument wurden in Summe entwickelt, die wir zusätzlich zu den Förderungen des Bundes anbieten und das gemeinsam in einem Schulterschluss, damit es den Unternehmen in Wien ein Stück weit besser geht. Die Unterstützungen haben in unterschiedlichen Wellen stattgefunden, zuletzt die Vierte für EPU´s mit unserem bewährten Partner der Wirtschaftsagentur Wien, wo für die Weiterentwicklung des Geschäftsmodelles bis zu 7000.- Euro in Anspruch genommen werden kann.“ Zu den Investitionen von 2,6 Milliarden wurden weitere 500 Millionen aufgestellt und auch mit den „Stolz auf Wien Beteiligungen“ gab es Fortschritte, betonte der Finanzstadtrat. Der erfolgreiche Unternehmer Hans Peter Haselsteiner erwiderte auf die Frage, was man einem Startup auf dem Weg zum Erfolg raten kann: „Für seine Idee, für sein Unternehmen zu brennen. Das ist das Wichtigste und natürlich schadet es nicht rudimentäre Kenntnisse der Betriebswirtschaft mitzubringen. Das Geldverdienen zuerst im Mittelpunkt zu sehen, sollte nicht an vorderster Stelle stehen, das kommt mit dem Erfolg ohnehin.“ Und natürlich spielt z.B. bei der Puls 4 TV-Sendung „2 Minuten, 2 Millionen,“ die „Persönlichkeit, die junge Frau oder der junge Mann eine große Rolle, wie sie ihre Produkte entsprechend präsentieren“, unterstrich Haselsteiner.

Peter Hanke sah die Marke Wien als sehr wertvoll in unserer lebenswertesten Stadt an: „Es ist die Aufgabe der Unternehmen, die die Daseinsvorsorge und wirtschaftliche Herausforderungen aber auch kulturelle Angebote stemmen müssen, die Marke Wien zu unterstützen und in sie letztendlich einzuzahlen. D.h. wenn wir an unseren Wirtschaftsstandort denken, mit dem Wiener Hafen oder auch den Vereinigten Bühnen Wien, dann sind wir in der Welt ein internationales Aushängeschild, wo wir Qualität abzuliefern haben, dafür stehen unsere Marken.“ Ebenso bedeutend ist die enge Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen, die über viele Jahre gut funktioniert und Peter Hanke sprach damit, stellvertretend für viele andere, Hans Peter Haselsteiner persönlich seinen Dank aus. Der frühere erfolgreiche STRABAG-Unternehmer Haselsteiner sah in der Behauptung der Marke für die Zukunft die besten Voraussetzungen, „insbesondere, weil in der Nach-Pandemie-Zeit auch viel investiert werden muss, um Arbeit entsprechend sicherzustellen.“

Weitere Themen waren die größte Startup-Konferenz, die „ViennaUp´21“ Ende April, die über 20.000 Menschen und Unternehmen anziehen wird, die kulturellen und sozialen Unterstützungen von Hans Peter Haselsteiner und die politische Zusammenarbeit von SPÖ und NEOS in Wien.

In einer zweiten Diskussionsrunde mit Startup-Unternehmerin und -Unternehmensberaterin Martina Steinberger-Voracek, Wirtschaftsagentur Wien GF Gerhard Hirczi, brutkasten.com CEO Dejan Jovicevic und Jürgen Bauer, Werbeunternehmer und WKW-Fachobmann für Werbung und Marktkommunikation wurde dann im Detail die Markenführung von Startup-Unternehmen, die deutlich vor dem Marketing stehen muss, näher beleuchtet. Die Themen erstreckten sich von Petbowl Marken wie CanisBowl und ihrem Markenversprechen über Details zur ViennaUp´21 vom Wirtschaftsagenturchef, dem Mehrwert von brutcasten.com und ihre mediale Startup Begleitungen bis zur Unterstützung der Wirtschaftskammer Wien von jungen Unternehmen mit ihrem Gründerservice. Die wirklich spannende Markendiskussion bei der diesmal virtuellen Vie:nna Brands zum Wiener Wirtschaftsmarken Startup Thema kann im Detail unter https://www.youtube.com/watch?v=Fc2mEZMw5T4 und auf vie-club-cuvee.at nachgesehen und nachgelesen werden. Produziert wurde bei PopupMedia von Marc Zimmermann.