16.vie-mobility & Club Cuvée Sommerfest 2026
16. vie-mobility: Future Mobility live.
Wie wir mit innovativen und nachhaltigen Lösungen gemeinsam die Mobilitätswende schaffen
Diesmal war die vie-mobility, die Plattform für Elektromobilität, Nachhaltigkeit und unserem Wirtschaftsstandort, beim Rollerprofi Faber zu Gast. Nach einer Einführung von Veranstalter Ralph Vallon fand zum Start der 16.vie-mobility ein Gespräch von Moderatorin Sonja Kato mit Mobilityminister Peter Hanke statt.
„Mobilität ohne ideologische Scheuklappen“
Hier wurde deutlich, dass wir nur gemeinsam die Ziele der Mobilitätswende erreichen können, als „Mobilität ohne ideologische Scheuklappen“. Dieses Miteinander von Schiene und Straße stand u.a. im Mittelpunkt der Diskussion. Peter Hanke verwies auf die Meilensteine der Bahn mit der Fertigstellung der Koralmbahn, dem Durchstich des Brenner Basistunnels oder dem Ausbau des Semmeringbasistunnels und betonte, „dass trotz budgetärer Restriktionen weitere vier Milliarden Euro in Schiene und Straße investiert werden. Das ist bedeutend für die Zukunft einer CO2 reduzierten Mobilität und für die Wirtschaft, wo wir in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen gerade jetzt investieren müssen. Die Elektromobilität wird durch das Forcieren des ÖBB-Klimatickets und zum Beispiel durch den Ausbau der neuen E-Ladestationen auf den ASFINAG Rastplätzen weiter ausgebaut.“
Podiumsdiskussion Mobilitätswende
Im Anschluss an das Interview folgte die Podiumsdiskussion mit Hausherr Josef Faber, CEO Faber Group, Hartwig Hufnagl, CEO ASFINAG, Julia Schellnast, Innovationsmanagerin Taxi40100 und Martin Rada, CEO Group Vibe. Die einzelnen Beiträge in der Diskussion waren der Zukunft der Elektromobilität gewidmet.
Faber Group startet mit E-Mobility
Josef Faber blickte einerseits auf 80 erfolgreiche Jahre der Kultmarke Vespa zurück – Faber ist als Generalimporteur der Piaggio-Produkte für Österreich, Tschechien und die Slowakei tätig – und darüber hinaus in die Zukunft: „Das Zeitalter der E-Mobility hat bei uns Einzug genommen. Mit den beiden elektrischen Rollern Vespa und Piaggio bieten wir zwei top Angebote für unsere Kunden an, die über eine ausreichender City-Reichweite verfügen und die wendigen und platzsparenden Roller energieeffizient einsetzen können. Mit einem Microcar haben wir neu den elektrischen Microlino im Programm, der eine Alternative für den innerstädtischen Verkehr darstellt.“
ASFINAG baut mit Hilfe der Mauteinnahmen stark aus
Hartwig Hufnagl verwies auf diverse ASFINAG Straßenausbauten und die Erweiterung des elektrischen E-Ladenetzes, die in den nächsten Jahren in Umsetzung kommen: „Wir investieren mit dem Bauprogramm 2026 bis 2031 insgesamt 12,5 Milliarden Euro in ein erweitertes und modernisiertes hochrangiges Straßennetz wie zum Beispiel mit den Projekten der Luegbrücke in Tirol, der Investitionsoffensive auf der Tauernautobahn oder der S1-Nordumfahrung rund um Wien. Darüber hinaus werden zusätzlich zu den 300 Ladepunkten auf den Raststätten weitere auf unseren Rastplätzen ausgebaut, hier wollen wir bis Mitte 2027 die Fertigstellung schaffen.“ Generell betonte Hufnagl, „dass kein einziger Cent an Steuergeld für Bauvorhaben in die ASFINAG fließt, weil die Finanzierung durch die Mauteinnahmen sichergestellt ist.“ Auf die Frage wie die derzeitigen Baustellen zu bewerten sind, war die Antwort für Hufnagl eindeutig: „Baustellen vergehen, Fortschritt bleibt.“
Vibe moves you: Mieten statt Kaufen oder Leasen
Martin Rada konnte umfassend auf die gute Nachfrage von Vibe-Mietfahrzeugen verweisen, „die Kunden nehmen insbesondere das Komplettangebot von variablen Laufzeiten, Versicherungs- und -Kfz-Services, inklusive Ladekarte usw. gerne an. Die Preisgestaltung ist dabei für viele private Kunden und aus Unternehmen attraktiv, insbesondere weil die Kosten sehr gut einzuschätzen sind und keine Überraschungen auf sie zukommen. Zusätzlich bieten wir mit Revibe gebrauchte E-Fahrzeuge an, die in einem guten Zustand und preislich reduziert sind.“ Neu ist auch die Expansion von Vibe nach Deutschland, wo gerade ein neuer Vertrieb aufgebaut wird, der Start erfolgte in Süddeutschland.
Next steps: Taxi40100 mit E-Fahrzeugen und mit der Vision autonomes Fahren
Mit Taxi40100 Innovationsmanagerin Julia Schellnast war in der Podiumsdiskussion eine reale Visionärin am Wort. Taxi 40100 ist schon jetzt als Green-Taxi-Unternehmen bekannt und mit bis zu 70 Hybridautos und elektrischen Fahrzeugen führend. Schellnast: „Wir bauen laufend unsere Taxiflotte auf elektrische Fahrzeuge um und sind zuversichtlich in den nächsten Jahren 50% unserer Fahrzeuge elektrisch zu betreiben.“ Auf das autonome Fahren angesprochen, war die Innovationsmanagerin davon überzeugt, dass dieses auch in Österreich Einzug nehmen wird: „Wir sind von der Realisierung nicht mehr so weit entfernt, technisch funktioniert das schon sehr gut wie Beispiele in USA oder China zeigen, es fehlen allerdings die rechtlichen Voraussetzungen, an denen nunmehr gearbeitet wird.“ Future Mobility live war zu guter Letzt bei der 16.vie-mobiity unmittelbar präsent.
Club Cuvée Sommerfest mit WineAid
Nach der Podiumsdiskussion war das Club Cuvée Sommerfest an der Reihe. WineAid präsentierte noch einmal ihre guten Weinen, leider schließt WineAid, die über viele Jahre auch den Club Cuvée begleiteten, wo mit jedem Schluck hilfsbedürftige Menschen unterstützt wurden, Thomas Schenk und seinem Team ist zu danken.
Get together: Talk vor der Sommerpause
Bei der gut besuchten Veranstaltung u.a gesehen Kurt Mann, Mannbrot, Ulli Haslauer, Geschäftsführerin compactelectric, Isabella Keusch, Geschäftsführerin Auto Stahl, Margarete Kriz-Zwitkovits, Vizepräsidentin WKW, Jürgen Bauer, Vorstand Gebrüder Weiss, Sebastian Kummer, Vorstand Institut für Transportwirtschaft und Logistik WU, Unternehmer Hans Peter Spak, Hink Pasteten und Spak, Wolfgang Layr, Kommunikationsstrategie Volksbank Wien, Medienberater Mauro Maloberti, Designerin Brigitte Just, Robert Moser, Artpro, Unternehmensberater Dieter Scharitzer, WU, Thomas Strachota, liverelations, die Agenturleiter Andreas Spielvogel, Sebastian Bayer, Jürgen Colombini, Peter Schilling, cafe+co Manager Herbert Rieser, Gerhard Schuster, wien3420, Agnes Schaumann, Schaumann & Partner, Stefan Ratzenberger, danberg-danberg, Florian Zellmann, Vorstand Wiener Kreditbürgschafts-und Beteiligungsbank, Christian Onderka, Markenleiter Nutzfahrzeuge Porsche Inter Auto, Petra Mödlhammer, Leiterin Kommunikation und Marketing Asfinag, Ernst Kloboucnik, Direktor ÖAMTC Österrreich, Marc Zimmermann, Geschäftsführer Popup Media, Barbara Zimmermann, Generalsekretärin Forum Alpbach, Christian Holzhauser, Spartenobmann WKW, Karl Martin Studener, GF ÖAMTC Fahrzeugtechnik, Martin Butollo, Country CEO Austria Commerzbank, Hans Mathes, Landesdirektor Generali Wien, Katharina Wirth-Gorbach, Head of Brand & PR Vibe, Personalberater Alexander Granat, Bernhard Gily, medianet, Ärztin Anna Convalexius, Markus Pohanka, KL Austro Control, Dominik Schrott, Strategisches Verkehrsmanagement Asfinag, die Berater Marion Pelzl und Ralf-Wolfgang Lothert und Raphaela Vallon-Sattler. GF Vallon Relations.
Fotos Katharina Schiffl




